Sehr geehrter Herr Verhoene, sehr geehrter Herr Förster,

dass Sie zentrale Funktionen innerhalb unseres Vereins innehaben, ist für uns kaum noch erträglich. Das Flämische kennt für die sich daraus ergebende Konsequenz eine wohlklingende, gleichwohl deutliche Wendung: Sodemieter op!

Was veranlasst uns zu diesem Schluss?
Das Leitbild des Vereins schreibt fest: „Der FCC bewahrt seine Traditionen und geht neue Wege. Er lernt aus den Erfahrungen der Vergangenheit …“
Sie, verehrte Herren, handeln diesem Geist in gröbster Form zuwider. Mit Mark Zimmermann verfügten wir über einen 1903%ig engagierten, sich mit unserem Verein enorm identifizierenden Trainer, dessen grundsätzliche Kompetenz und Teamfähigkeit vielfach erwiesen und über alle Zweifel erhaben sind. Sie haben ihn in diese schwierige Saison, in der extrem starke Auf- und Absteiger die Latte höher legen und nach der es im Sommer 2019 gar vier Absteiger geben wird, mit einer Mannschaft ins Rennen geschickt, die von vornherein und insbesondere im Abwehrbereich erhebliche personelle Defizite (fehlende Führungsspieler) aufwies.
Nun verfielen Sie – ob mit dem Vorsatz, eigene Interessen zu platzieren, oder aus schierer Einfallslosigkeit, das ist uns inzwischen fast egal – dem fragwürdigen Muster der Branche. Damit zeigen Sie sich unfähig, für den FCC „neue Wege“ zu gehen und „aus der Erfahrung zu lernen“. Jene, die den FCC wirklich im Herzen tragen, erfüllt Ihr Vorgehen mit tiefer Scham, aber auch mit großer Wut. Sie haben die Lektion, welche uns die dunklen Jahre vor Mark Zimmermanns Berufung erteilt haben, nicht verstanden! Es waren Jahre, in denen so verfahren wurde, wie Sie es jetzt wieder praktizieren: Wenn Siege ausblieben, wurde der Trainer getauscht, nicht als strategisch wohl erwogener Schritt, sondern als aktionistisches Vabanque-Spiel. Damit, verehrte Herren, erweisen Sie sich als unfähig, der mit Ihren Funktionen einhergehenden Verantwortung gerecht zu werden. Herr Förster, Sie haben es nicht vermocht, einen Etat aufzustellen, der einen komplett konkurrenzfähigen Kader ermöglicht, und Sie, Herr Verhoene, haben an empfindlichen Stellen klaffende Lücken nicht durch die entsprechenden Verpflichtungen schließen können. Ausgerechnet Sie haben jetzt Ihre Position genutzt, mit Mark Zimmermann das Bauernopfer für Ihren eigenen Misserfolg zu bestimmen.
Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Ziehen Sie die Konsequenz